WETTBEWERB STUDENTENWOHNANLAGE WEIHENSTEPHAN

Wettbewerb Studentenwohnanlage Weihenstephan

Weihenstephan

2014

Die Aufgabe 165 zusätzliche Heimplätze in das bestehende Areal zu integrieren, bringt die Chance, die eher additiv und nebeneinander entstandenen Gebäudekomplexe Weihenstephan II und IV zu einer funktionierenden Gesamtanlage zu einem zusammenhängenden Campus neu zu strukturieren und auch das Freiraumkonzept zu überarbeiten bzw. aufzuwerten. Analog dieser Grundhaltung der Weiterentwicklung durch Integration, Arrondierung und dem Zusammenspiel von Alt und Neu, wurden folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

Integration: Zu den bestehenden beiden Gebäudekomplexen wird ein weiterer nordwestlich eingefügt. Der Campus besteht nun im Wesentlichen aus drei Gebäuden, die in sich eine Einheit darstellen.

Arrondierung: Im Sinne einer ausgewogenen Massenverteilung und auch als städtebauliche Reparatur, wurde der Ost- und Westflügel von W-II mittels dreier Zubauten, die sich in Bezug auf Dimensionierung, Baukörperausformung und Höhenentwicklung an W-II orientieren, zu einer zusammenhängenden Anlage arrondiert.

Zusammenspiel von Alt und Neu: Die von W-II abgeleiteten Grundelemente des Zubaus wurden auch als prägende Elemente des Erscheinungsbildes vom Hauptgebäudes W-V übernommen. Diese zusammenhängende Ausformung ermöglicht ein geordnetes Siedlungsbild entlang der Giggenhauserstraße.